Schutz für Umwelt und Natur

Unsere Dörfer und die ländlichen Strukturen laden dazu ein, dass sich Kinder mit ihrer Umgebung und der Natur beschäftigen, deshalb ist die Vermittlung von Wissen über die Umwelt und Natur ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Besonders im Freizeitbereich erfahren die Kinder in der AG „Wald und Natur“ mit dem Revierförster, wie sie die Umwelt und Natur ihrer Heimat schützen können. Als sehr wichtig sehen wir den Aspekt der Heimatgeschichte. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein, Eltern und der Schule entstand eine Sammlung der Heimatgeschichte unserer Gemeinde. Diese Bücher werden für den Unterricht genutzt.


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In einem kleinen feierlichen Festakt verlieh heute der Landesvorsitzende der SDW Thüringen Matthias Wierlacher in Erfurt der AG “Wald und Natur” der Grundschule “Heinrich-Heine” Uhlstädt. Kirchhasel den 1. Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Seit 2003 bietet die Schule in Zusammenarbeit mit dem Revierförster Maik Meißner kontinuierlich waldpädagogische Bildung mit immer neuen Ideen. Die AG schafft für Kinder eine ideale Plattform zur Verbindung schulischer Lernziele mit kindgerechten Interaktionen. Der 2. Platz, mit 500 Euro dotiert, ging an die Grundschule Weimar-Schöndorf. Die Grundschule führt mit den zukünftigen Schulanfängern aus den Kindergärten “Waldstadt” und dem “Naturkindergarten” aus Schöndorf einen Waldtag durch. Dabei erkunden die zukünftigen Schulanfänger gemeinsam mit den Grundschulkindern des ersten Jahrgangs den schulnahen Wald. Die Schüler des zweiten Jahrgangs bauen für sie Walderlebnisstationen, angelehnt an die Stationen der Waldjugendspiele, auf. Der Waldkindergarten “Waldkinder Breitenbach” wurde mit dem 3. Platz, dotiert mit 250 Euro, ausgezeichnet. Das Team des Waldkindergartens ermöglicht den Kindergartenkindern aus dem Raum Schmalkalden den Lernraum Wald täglich hautnah zu erleben. Die Bildungsarbeit findet in den Wäldern rund um Breitenbach statt: es wird geforscht, experimentiert, geklettert, entdeckt und gestaunt. Die SDW Thüringen würdigt mit dem Waldpädagogikpreises “Ecki”, der seit 2008 aller zwei Jahre vergeben wird, ehrenamtliche oder hauptberufliche Waldpädagogen in Thüringen, aber auch Schulen und Vereine mit mannigfaltigen waldpädagogischen Projekten und Konzepten. Die Naturentfremdung unserer Gesellschaft, vor allem von Kindern und Jugendlichen nimmt immer weiter zu. Damit einher geht auch der Verlust an Wissen um die Bedeutung des Waldes als Lebensgrundlage und als Lebensraum sowie die einfache Kenntnis von Pflanzen und Tieren. Viele ehrenamtlich tätige Privatpersonen, Vereine oder hauptberufliche Waldpädagogen engagieren sich tatkräftig, beschreiten also einen Weg, dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken. Denn gerade in der jetzigen Zeit ist es wichtig, unseren Kindern zu vermitteln was nachhaltiges Handeln bedeutet. Sie sollen nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch gegenüber anderen Menschen und den nach uns kommenden Generationen und vor allen Dingen der Natur übernehmen. Die Waldpädagogik ist eine Form der Naturpädagogik und soll ganzheitlich durch praktisches Erleben und Lernen ökologische und gesellschaftliche Zusammenhänge in Wald und Natur nahe bringen und somit der Naturentfremdung entgegenwirken. Das Lernen und Verstehen wird über direkte Naturbegegnung und Sensibilisierung aller Sinne ermöglicht. Holz wird ertastet, Waldboden wird barfuss erfühlt, Vogelstimmen wird gelauscht, Waldkräuter werden gekostet, es wird mit der Lupe unter die Baumrinde geschaut und Baumharz gerochen.

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