UNESCO Projekt
Nicht jede Schule erhält die Bezeichnung “UNESCO-Projektschule”. Voraussetzung hierfür ist unter anderem die Verpflichtung zur kontinuierlichen Mitarbeit im UNESCO-Schulnetz. Die Schule muß glaubhaft machen, daß sie das Ziel der UNESCO – die Erziehung zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit – in all ihrer schulischen und außerschulichen Bereichen – aktiv unterstützt.
Die UNESCO-Projektschulen orientieren sich an folgenden Grundsätzen:
- Sie schaffen ein grenzüberwindendes Netzwerk von Schulen aller Schulstufen, -arten und -formen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schul- und Kultusbehörden.
- Das Schulleben gestalten sie im Sinne der internationalen Verständigung und des interkulturellen Lernens.
- Sie sind offen für neue Ideen und vernachlässigte Themen und nehmen innovative Impulse von Schülern, Lehrern und Eltern auf. Sie kooperieren mit anderen Schulen, Bildungseinrichtungen, Kommunen und interessierten Personen und Organisationen in der Region.
- Sie versuchen die Ziele der UNESCO mit ihren Mittel zu verwirklichen. Im Bewusstsein der Einen Welt setzen sie sich für Kultur des Friedens ein: Umsetzung der Menschenrechte, Bekämpfung der Armut und des Elends, Schutz der Umwelt und Toleranz gegenüber Anderen.
- Sie beteiligen sich am internationalen Netzwerk, indem sie Verbindungen herstellen und Begegnungen ermöglichen – zum Beispiel durch Schulpartnerschaften oder durch internationale Seminare, Camps und Austauschprogramme.