Elterninformation
“Kindgemäße Entwicklung, kindgerechtes Lernen brauchen mehr Zeit, als an der Schule üblicherweise zur Verfügung steht, denn Schule ist mehr als Unterricht!”(Handbuch Ganztagsschule)
Die Grundschule hat den Auftrag, jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit in seiner Gesamtheit zu fördern und zu entwickeln, um somit ein stabiles Fundament für das weitere Lernen und das spätere Leben zu schaffen. Wir – Lehrer und Erzieher, Eltern und Förderverein der Grundschule Uhlstädt sehen in unserer offenen Ganztagsschule eine Schule, die sich als wirkliche Lebensgemeinschaft für unsere Schüler versteht. Unterricht und Freizeitangebote stehen in einem pädagogischem Zusammenhang. Dieser Zusammenhang wirkt sich auch auf die verschiedenen Qualitätsbereiche, die eine gute Schule auszeichnen, aus.
1. Leistung
Um allen Kindern einen erfolgreichen Start in die Schule zu ermöglichen, arbeitet unsere Schule mit den 5 Kindergärten des Schulbezirkes eng zusammen.
Wir vermitteln unseren Schülern grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, als Voraussetzung für jede weitere schulische Bildung. Dabei geht jeder Lehrer im Team mit dem Erzieher auf den unterschiedlichen Entwicklungsstand seiner Kinder ein. Das geschieht durch:
- Differenzierung im Unterricht
- Individualisierung
- Öffnung der Schule, denn Lernräume sind Lebensräume
Für unsere bisherige Arbeit erhielten wir folgende Auszeichnungen:
1997 Schülerfriedenspreis
1997 2. Preis im Wettbewerb des COMENIUS Institutes
1998 Preis für die besonders aktive Schule
1999 Aufnahme in den Arbeitskreis der Thüringer UNESCO- Projekt Schulen
2000 2. Preis “Wie trägt globales Lernen zur Schulerneuerung bei?”
2002 Verleihung des Titels UNESCO- Projekt Schule
2005 Auszeichnung als “Best-Practice-Projekt” auf dem Bildungskongress
An folgenden Wettbewerben nehmen wir regelmäßig teil:
- Lesewettbewerb der 3. Klassen
- Mathematikolympiade
- Waldjugendspiele
- Sportwettkämpfe
- Teilnahme am Theaterspiel
- Projekt “gesünder leben lernen”
- Projekt “Zeitensprünge”
- Medienprojekte mit der TLM
2. Umgang mit Vielfalt
Die Schüler sind an der Gestaltung ihres Schulalltages und Lernprozesses beteiligt. Dabei wird der Lernwille genutzt und den Kindern durch ein breites Feizeitangebot Möglichkeiten aufgezeigt, sich auszuprobieren.
Sie können folgendes wählen:
- Musisch- künstlerischer Bereich (5 Arbeitsgemeinschaften)
- Sport und Spiel (3 Arbeitsgemeinschaften)
- Medien (3Arbeitsgemeinschaften)
- AG Wald und Natur
- AG Erste Hilfe (DRK)
- Arbeit am Projekt “Wir sind Kinder einer Welt”
3. Unterrichtsqualität
Unsere Grundschule ist für unsere Schüler Lern- und Erfahrungsraum. Sie wird Lebenswelt. Grundlage bilden die Thüringer Lehrpläne.
Unterricht heißt für uns Fördern und Fordern der Kinder.
Das erreichen wir an unserer Schule durch:
- fächerübergreifendes Lernen
- Rythmisierung des Schultages
- Öffnung der Schule
- Ganzheitliches Lernen
- Stärkung der Individualität
- Toleranz und Miteinander
4. Verantwortung
Unter dem Motto “Macht unsere Schule wert(e)voll -unsere Kinder sind es wert” sind das Kollegium, die Elternvertretung und der Förderverein bestrebt, dass alle am Schulleben beteiligten sich in einem friedvollen Miteinander bewegen.
Alles, was unsere Schule bisher erreicht hat, ist durch die enge Zusammenarbeit von Schule-Eltern-Förderverein entstanden. Wir haben folgende Schwerpunkte gesetzt:
- Mitarbeit im Arbeitskreis der UPS
- Hilfe und Unterstützung des Kinderheimes “Mano Amiga” in Bolivien.
- Partner in europ. Zusammenarbeit und Partnerschaft mit einer französischen Schule
- Hilfe für die Waisenkinder in Gomel
- Zusammenarbeit mit den Kindergärten und den weiterführenden Schulen in unserer Region.
- Lesekompetenz- ein wichtiger Baustein im erfolgreichen Wissenserwerb.
5. Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner
Schüler, Eltern, Lehrer und Erzieher, der Förderverein und viele Partner der Öffentlichkeit haben große Anstrengungen unternommen, um vor allem im Miteinander kleine und große Höhepunkte im Schulalltag zu erreichen.
Die Umsetzung des Schulprogrammes “Offene Ganztagsschule” ist ohne Partner nicht realisierbar.
6. Schule als lernende Instituion
Neben kognitiven Lerninhalten sind sensitive Bildungsangebote und kreative Freizeitangebote sehr wichtig. Daraus ergeben sich Möglichkeiten
- Begabungen zu entwickeln
- motorische Bedürfnisse auszuleben
- Kreativität zu entfalten.
Zusammenfassend können wir sagen, unsere Schule entwickelt sich zu einem Lern- und Arbeitsort für unsere Schüler.
Alles was wir taten oder tun ist machbar und ordnet sich in unseren schulischen Gesamtprozess ein, ist durch gemeinsame Arbeit und Nachdenken erreicht worden